Rund zehn Menschen verschiedenen Alters, unterschiedlicher Sprache und Kultur leben im „Al Suu“. Sie haben den Ort als ihr Zuhause gewählt und bilden die Hausgemeinschaft. Dazu gehören jüngere Erwachsene mit
leichter physischer, psychischer und/oder geistiger Behinderung und auch ältere Leute, die eine gewisse Unterstützung brauchen oder es vorziehen in der Gemeinschaft zu leben und sich im Bereich ihrer Möglichkeiten dafür einzusetzen.
Für die jüngeren Bewohnerinnen und Bewohner ist das Zentrum auch Arbeitsplatz mit je nach Neigung und Persönlichkeit entsprechenden Aufgaben im Dienstleistungsbereich des Hauses, im Service, in der Küche, der Hauswirtschaft und Gartenpflege.
Im Umgang mit den Anforderungen des Alltags, der Arbeits- und Freizeitgestaltung helfen sie sich gegenseitig und erfahren unterstützende und fördernde Begleitung von Freiwilligen, Praktikanten und den verantwortlichen Mitarbeitern des Hauses.
Treu bleibt sich „Al Suu“ auch seiner Verpflichtung als Ausbildungsstätte. Ergänzend zur täglichen Arbeit erhalten die Bewohnerinnen und Bewohner die Möglichkeit zur individuellen und gemeinsamen Teilnahme an diversen geistigen, körperlichen und kreativen Aktivitäten wie Schulunterricht, Gespräche, Handwerk, Bewegung, Malen, Musik und Theaterspiel.

Im Zusammenleben und in der persönlichen Lebensgemeinschaft gehören Alltagsbewältigung, Vertrauensbildung, soziales Bewusstsein, vermehrte Eigenverantwortung und Persönlichkeitsentfaltung bei jedem einzelnen zu den primären Bestrebungen.